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Westalpen 2023 - Tag 5: Wieder Richtung Norden

Karte Tag5Tag 5 (Fr, 16.06.2023)
Vernante – Cesana Torinese

Highlights:

Colle d'Esischie (2370 m ü.M.)
Col de Sampeyre (2284 m ü.M.)
Col Agnel (2744 m ü.M.)
Col d Izoard (2360 m ü.M.)

Col Cuneo (Colle dei Mori / Colle della Fauniera) 2481 m ü.M.
Auf kleinen Wegen ging es erst mal wieder zurück nach Frankreich.
Im dünnbesiedelten Piemont westlich von Cuneo befindet sich der Colle dei Morti. Von Cuneo aus erstrecken sich die drei Täler Valle Stura, Val Grana und Valle Maira nach Westen, aus denen jeweils eine Anfahrt zum Pass existiert. Wir befahren die atemberaubende Südrampe aus Demonte kommend im Valle Stura.
Als relativ neu asphaltierter Pass ist er in den meisten Karten noch nicht oder falsch eingezeichnet. Auch die Bezeichnung ist uneinheitlich. Häufige Verwendung findet der Name Colle della Fauniera.
Um die Verwirrung zu vervollständigen, trägt das 2004 aufgestellte Pantani-Denkmal die Aufschrift Col Cueno. Ebenso wie der Name variiert auch die Angabe zur Passhöhe zwischen 2480 m Höhe und 2511 m Höhe - auf der Passtafel steht 2481 m ü.M..
Mit seinen immer noch stattlichen 2481 m ü.M. verdrängt der Col Cuneo jedenfalls den schweizer Nufenen Pass knapp aus der Rangliste der zehn höchsten asphaltierten Alpenpässe.

Weiter geht es zum Colle di Sampeyre.

Mit einer Höhe von 2284 m ü.M. markiert er den Übergang zwischen Varei- und Mairatal im Piemont. Spannend ist die Auffahrt über die Südrampe. Die Straße windet sich entlang der spektakulären Elva-Schlucht (Vallone d'Elva) durch das Valle Maira.
Dieses Teilstück hat es durchaus in sich:
Die Straße musste mühsam aus dem Felsen herausgesprengt werden, ist an vielen Stellen äußerst schmal, oftmals ohne nennenswerte Absicherungen versehen und führt durch gleich mehrere Felstunnel.
Von der Passhöhe windet sich die Nordrampe mit vielen Kurven und einigen zum Teil stattlichen Kehren hinab ins Tal und bietet dabei landschaftlich schöne Aussichten.

Jetzt geht es hinüber nach Frankreich.

Colle dell' Agnello

Der Col Agnel verbindet das italienische Varaitatal mit dem französischen Guiltal. Mit 2744 m ü.M. ist er nach dem Col de l'Iseran und dem Stilfser Joch der dritthöchste asphaltierte Pass der Alpen, und der höchste Übergang über den Alpenhauptkamm. Wegen seiner Höhe ist er nur wenige Monate im Sommer befahrbar. Wir hatten Glück, denn die Wintersperre wurde erst vor wenigen Tagen aufgehoben.

Weiter ging es zum Col d'Izoard, den wir auf dieser Tour bereits zum zweiten Mal befuhren - diesmal vom Süden kommend. Immer wieder beeindruckend, diese pitoreksen Fels- und Schuttformationen auf der Passhöhe.

Unser Weg führte uns nun nach Briancon und von dort aus wieder hinüber nach Italien, wo wir  in Cesano Torinese eine Unterkunft für die Nacht fanden.
Ein spektakulärer Fahrtag bei Traumwetter ging zu Ende.

 

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