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Hitze - Höhenmeter - Heimweg

Hitze - Höhenmeter - Heimweg

30.06.2025
Tag 25 – Hitze, Höhenmeter, Heimweg

Kann man der Hitze entkommen?
Heute habe ich es versucht – und gewonnen. Früh am Morgen ging es los, die A75 durch die Cevennen war mein Fluchtweg aus dem Glutofen des Südens.

Und tatsächlich: je weiter ich kam, desto spürbarer wurde die Erleichterung. In der Höhe wehte ein Hauch Frische. Bei Chalon-sur-Saône dann die Entscheidung: Ich ziehe durch bis Deutschland. Noch einmal durchbeißen. Es blieb heiß, besonders im französischen Jura – die Straßen flimmerten, die Schutzkleidung klebte.
Aber dann: Schwarzwald. Gewitter. Regen. 23 Grad.

Kaum zu beschreiben, wie gut sich das angefühlt hat. Die Landschaft üppig, das Licht weich, die Luft wie neu.

In einem kleinen Landhotel im Süd-Schwarzwald habe ich mich einquartiert – mit Unterstand für die Africa Twin und ausgezeichneter Küche. Genau der richtige Ort, um nach dem persönlichen „Iron Butt“ (1000 km in 12 Stunden und Gluthitze) etwas zu entspannen und den Kopf zu sortieren.

Morgen steht die letzte Etappe an. Die Heimreise – zurück nach Harburg. Die Umrundung der Iberischen Halbinsel ist (fast) geschafft.

 

 

 

 

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