Tag 3 - Glockner - 280 km
Nachdem der Wetterbericht ab dem frühen Nachmittag Unwetterwarnungen für die Dolomitenregion meldete, schenkten wir uns die Sellarunde und fuhren gleich Richtung Sexten an den 3 Zinnen vorbei nach Innichen. Durchs Pustertal ging es nun wieder ostwärts. Es war noch früh am Tag und so konnten wir die Pustertaler Höhenstraße befahren, die schöne Aussichten auf das Tal bot. Kurz vor Lienz gelangten wir wieder ins Tal und fuhren Richtung Heiligenblut. Auf der mautpflichtigen Großglockner-Hochalpenstraße fuhren wir hinauf zur Kaiser Franz-Josefs-Höhe um uns die Reste des ehemals so großen Pasterzengletschers anzusehen. Weiter ging es dann hinüber zum Hochtor, weiter zum Photostopp auf der Edelweißspitze und dann runter entlang der Fuscher Ache Richtung Zell am See. Im Piesendorf machten wir wieder mal Quartier in der Tauernhex, einem angenehmen und günstigen Gasthof/Hotel an der B168. Das Wetter hat gehalten und so konnten wir noch das in der Nähe gelegene Stubachtal mautfrei bis hinauf zum Enzingerboden befahren. Pünktlich zum Wetterumschwung genossen wir trocken unser Stiefelbier auf der Terrasse unseres Hotels. Das Timing war sensationell!
Die Heimreise am Tag 4 war relativ unspektakulär. Da ich zeitig am frühen Nachmittag zuhause sein wollte, führte uns die Route über die "alte Gerlosstrasse" ins Zillertal und dann wieder hinaus Richtung Inntal, Achenpass und bekannten Wegen nach Hause.
Schön wars wieder mal! Meine AT hat sich gut geschlagen, hat genug von Allem, was man in den Bergen braucht. Einzig das DCT schaltet in den Bergen nicht so, wie ich das gerne hätte.
Da gibt es dann eben den manuellen Modus, mit dem ich in den Kehren immer auf "Zug" bleiben kann :-)
Dank an Bruno fürs Dabeisein! Und euch fürs Lesen!