11.06.2025
Tag 6 – Steine, Straßen, Saragossa
Am Vormittag verabschiede ich mich leise vom Tal von Isábena. Die Sonne steht schon hoch, die Luft ist heiß. Die Berge lassen mich nicht so leicht los, aber der Süden ruft – und mein nächstes Ziel liegt zwischen Geschichte und Hitze: Saragossa.
Die Strecke ist entspannt. Weniger Kurven, mehr Weite. Die Landschaft wird karger, flacher, offener. Es ist eine Fahrt wie ein langes Ausatmen nach den Pyrenäen. am frühen Nachmittag rolle ich in die Stadt ein – heisse 35 Grad, staubig, lebendig.
Ich miete mich in ein kleines Hotel in der Altstadt ein. Schlicht, freundlich, perfekt gelegen. Die Africa Twin steht sicher in der Tiefgarage – und darf für heute Pause machen. Ich wasche noch schnell ein paar verschwitzte Klamotten und hänge sie Lichthof meines Zimmers auf.
Am Nachmittag streife ich durch die Gassen. Pflastersteine, Cafés, verwinkelte Plätze. Ich lasse mich treiben, ohne Plan. Die Kathedrale, die Plätze rund um die Basilika del Pilar, das Licht, das auf den alten Mauern tanzt. Saragossa zeigt sich nicht laut, aber mit Haltung. Ich setze mich draußen hin, trinke etwas Kaltes, beobachte das Leben – wie es fließt, ohne zu drängen.
Am Abend werde ich mir ein schönes Lokal suchen und die regionalen Spezialitäten geniessen.
Ein Nachmittag ohne Helm, aber voller Eindrücke. Morgen geht’s in die Wüste – heute aber gehört der Stadt.
⤍ Tag 6
📍 Start: Camping Isábena
📍 Ziel: Saragossa
🛣️ Route: über Huesca, erst kurvig, dann landschaftlich weit, eher flach
🕓 Kilometer: ca. 230 km
🌞 Wetter: heiß, trocken, 35 °C
🏍️ Parken: Tiefgarage unter dem Hotel in der Altstadt
🏨 Übernachtung: kleines Altstadthotel mit Charme
👣 Erkundung: Kathedrale, Altstadt, Tapas
🍷 Abend: draußen sitzen, spanische Stimmen, leichtes Essen
👋 Begegnung des Tages: Ein kanadisch-mexikanisches Pärchen, dass mir, nachdem ich mich in der Hitze abmühte, mein Motorrad umzuparken, spontan ein Bier ausgab👍🤗
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