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Durch den Krater

Eine schöne Tagestour durch den Rieskrater Anfang März 2026. Einzig der "Saharastaub" trübte das Licht etwas.

Die GPX-Daten der Tour findet ihr hier und auf komoot bei Point-Harburg.

Die Tour wurde am 06.03.2026 gefahren.

Infos zur Tour:
Die Tour ist ca. 61 km lang und hat 200 hm.
Die Strecke geht über Radwege, Nebenstraßen und Flurwege und ist überwiegend geteert; es sind keine technisch schwierigen Passagen vorhanden.
Reine Fahrzeit ca. 3,5 Stunden.
Wer möchte, kann auch einfach die Städte Oettingen und Nördlingen erreichen.
Dort gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten (Biergärten, Cafe's und Wirtshäuser).

Anreise mit Auto oder Bahn (Regionalbahn zwischen Augsburg und Aalen hält tagsüber im Stundentakt am barrierefreien Bahnhalt in Harburg).

Infos zur Gegend:

Das Ries
Das Nördlinger Ries ist einer der am besten erhaltenen und erforschten Meteoritenkrater der Welt. Es entstand vor etwa 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Asteroiden von rund 1 km Durchmesser und ist heute als UNESCO Global Geopark Ries ausgezeichnet.

Der Geopark auf einen Blick
Entstehung: Ein Einschlag (Impakt) mit 70.000 km/h riss ein ca. 4 km tiefes Loch in den Boden.
Ausmaße: Das kreisrunde Becken hat einen Durchmesser von etwa 25 Kilometern.
Lage: Gelegen im Grenzgebiet zwischen der Schwäbischen und Fränkischen Alb (Bayern/Baden-Württemberg), mit der Stadt Nördlingen im Zentrum.
Besonderheit: Die Region gilt aufgrund ihrer fruchtbaren Lössböden als „Kornkammer Bayerns“.

Der Name „Ries“ leitet sich vermutlich von der römischen Provinz Raetia ab. Aufgrund der Ähnlichkeit der hiesigen Gesteine mit Mondgestein absolvierten NASA-Astronauten der Apollo-14- und Apollo-17-Missionen in den 1970er Jahren ein geologisches Feldtraining im Ries.

Info zu Schloß Alerheim

Die Burg von Alerheim stand einst beherrschend auf dem noch heute sichtbaren Felskegel (Teil des inneren Rings des Rieskraters) in der Riesebene. Ein achteckiger Bergfried verlieh der mächtigen Stauferburg ihr markantes Aussehen. Die Burg Alerheim wurde im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt. Ab 1931 befindet sie sich in Privatbesitz. Seit 1979 wird sie privat restauriert und renoviert.

Das Schloss Alerheim (auch als Burgruine Alerheim bekannt) ist eine historisch bedeutende Anlage im Ries, die heute eine private Brennerei, eine Brauerei und einen Schlossladen beherbergt. Die Anlage befindet sich im Privatbesitz der Familie Appl, die die Ruine ab 1979 renoviert und durch Neubauten im historischen Stil ergänzt hat.
Wichtige Informationen für Besucher
Die Anlage ist primär durch die dort ansässigen Betriebe für die Öffentlichkeit zugänglich.
Lage: Das Schloss liegt auf einem Hügel südlich des Dorfes Alerheim und bietet einen weiten Ausblick über das Nördlinger Ries.

https://www.alerheim.de/index.php/gemeinde/alles-ueber-alerheim-ortsteile/geschichte-schloss

Gut Klosterzimmern

Das historische Gut Klosterzimmern ist ein ehemaliges Zisterzienserinnen-Kloster in der Gemeinde Deiningen (Landkreis Donau-Ries), das vor allem durch die langjährige Ansiedlung der Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme" bekannt wurde.

Aktueller Status und Geschichte
Historischer Ursprung: Gegründet im 13. Jahrhundert (ca. 1245) als Zisterzienserinnen-Kloster.
Die "Zwölf Stämme": Ab 2001 bewohnte die umstrittene Gruppierung das Gut. Nach massiver öffentlicher Kritik, Polizeirazzien wegen Vorwürfen der Kindesmisshandlung (Züchtigung) und Entzug des Sorgerechts verließ die Sekte das Anwesen sowie Deutschland bis Anfang 2017 endgültig in Richtung Tschechien.
Heutige Nutzung: Nach dem Auszug der Gemeinschaft stand das Gut zum Verkauf. Es wird heute wieder landwirtschaftlich genutzt und ist Teil der lokalen Historie von Deiningen.

Kloster Maihingen

Das Kloster Maihingen ist ein ehemaliges Minoritenkloster im bayerischen Ries, das heute von der ökumenischen Gemeinschaft Lumen Christi als lebendiges Seminar- und Gästehaus geführt wird. Es dient als Ort der Begegnung, Spiritualität und ökologischen Bildung, bekannt unter anderem für seinen weitläufigen Permakulturgarten.

https://www.kloster-maihingen.de/

Kirchturm Munningen

Der schiefe Kirchturm der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Munningen (Landkreis Donau-Ries) ist ein markantes Wahrzeichen des Rieses. Er stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert und weicht rund 1,5 m von der Vertikalen ab.Der Turm ist ca. 41 Meter hoch und wurde vor etwa 30 Jahren durch Betonsäulen im Untergrund stabilisiert.

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