Austria - Slowenien - Italien

4 Tage unterwegs mit Bruno

 

xjr-avatar13Anfang Juni fanden Bruno und ich ein paar Tage, um die Mopeds mal wieder artgerecht zu bewegen.
Ich war sehr gespannt, wie sich meine neue AT in den Bergen anfühlt. 
Wir hatten 4 Fahrtage /3 Übernachtungen und grob die Nockberge, Slowenien, Friaul, Dolomiten, Großglocker und Gerlos ins Auge gefasst. Das ganze ohne Vorbuchung und abhängig von der täglichen Wetterlage. 

 

  

Tag 1 - Anfahrt bis Piding per Autobahn (250 km) - 258 km 

Die (für Bruno langweilige) Anfahrt über die A8 bis Salzburg war für mich schon interessant, da ich das Verhalten der AT mit Koffer und etwas höherer Reisegeschwindigkeit erfahren konnte.
Es fühlte sich alles sehr gut an, die AT lag stabil und die elektronischen Helferlein (DCT, Tempomat) machten einen super Job.
Ab Piding ging es dann lt. Route über Berchtesgaden auf die Roßfeld-Höhenstraße, dann hinunter nach Hallein und weiter durch die Hohen Tauern in die Nockberge. In Sirnitz am Gurktal fanden wir am späten Nachmittag eine schöne und günstige Unterkunft im Gasthof Scheiber. Die Kärntner Seen waren also nicht mehr weit und damit auch die Grenze nach Slowenien.

Bruno mit seiner R1200R auf der Nockalmstraße
meine AT hat sich sehr gut angefühlt
auf der mautpflichtigen Nockalmstraße
kurzer Abstecher auf die Turracher Höhe
Unterkunft im Gasthof Scheiber in Sirnitz

 

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 Tag 2 - Slowenien - Friaul - Dolomiten - 350 km 

Am zweiten Tag ging es über den Wurzenpass nach Slowenien. Über den Vrsic-Pass ins Soccatal und dann über Bovec zurück zum Predilpass.
Dort beginnt dann die Mangart-Höhenstrasse, die ich Bruno unbedingt zeigen wollte - aber - es kommt anders als man denkt - die Strasse war leider noch gesperrt.
Also ging es über den Predil rüber ins Friaul. Über die Sella Nevea führte uns die schöne Route nach Chiusaforte und weiter nach Tolmezzo.
Über kleinste einspurige Sträßchen ging es weiter nach Preone. Von dort wollten wir dann über Ampezzo zum Lago di Sauris.
Leider war uns der Weg nach Ampezzo wegen eines Felssturzes verwehrt. Es war also nicht möglich von Südosten her zum See zu gelangen.
Schade, denn der Lago di Sauris und die Gegend dort oben wären das Highlight der Tour gewesen. Schade, schon das 2. Highlight des Tages nicht möglich. Na dann eben das nächste Mal.
Wir suchten uns eine Umleitung über Ovaro, Pieria und die Forcella Lavardet zurück auf unsere Route Richtung Cortina d'Ampezzo.
Am Lago di Santa Catarina in Auronzo di Cadore fanden wir eine Bleibe im Hotel Miravalle.

 

über den Wurzenpass nach Slowenien
Natur pur im Triglav-Nationalpark

 

Blick ins Soccatal

 

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  Tag 3 - Glockner - 280 km 

Nachdem der Wetterbericht ab dem frühen Nachmittag Unwetterwarnungen für die Dolomitenregion meldete, schenkten wir uns die Sellarunde und fuhren gleich Richtung Sexten an den 3 Zinnen vorbei nach Innichen. Durchs Pustertal ging es nun wieder ostwärts. Es war noch früh am Tag und so konnten wir die Pustertaler Höhenstraße befahren, die schöne Aussichten auf das Tal bot. Kurz vor Lienz gelangten wir wieder ins Tal und fuhren Richtung Heiligenblut. Auf der mautpflichtigen Großglockner-Hochalpenstraße fuhren wir hinauf zur Kaiser Franz-Josefs-Höhe um uns die Reste des ehemals so großen Pasterzengletschers anzusehen. Weiter ging es dann hinüber zum Hochtor, weiter zum Photostopp auf der Edelweißspitze und dann runter entlang der Fuscher Ache Richtung Zell am See. Im Piesendorf machten wir wieder mal Quartier in der Tauernhex, einem angenehmen und günstigen Gasthof/Hotel an der B168. Das Wetter hat gehalten und so konnten wir noch das in der Nähe gelegene Stubachtal mautfrei bis hinauf zum Enzingerboden befahren. Pünktlich zum Wetterumschwung genossen wir trocken unser Stiefelbier auf der Terrasse unseres Hotels. Das Timing war sensationell!

 

 

die Sextener Dolomiten im Morgenlicht

 

das Wahrzeichen von Heiligenblut
die Pasterze schrumpft immer mehr


Kopfsteinpflaster zur Edelweißspitze

wir freuen uns über eine gelungene Mopedtour

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 Die Heimreise am Tag 4 war relativ unspektakulär. Da ich zeitig am frühen Nachmittag zuhause sein wollte, führte uns die Route über die "alte Gerlosstrasse" ins Zillertal und dann wieder hinaus Richtung Inntal, Achenpass und bekannten Wegen nach Hause.

Schön wars wieder mal! Meine AT hat sich gut geschlagen, hat genug von Allem, was man in den Bergen braucht. Einzig das DCT schaltet in den Bergen nicht so, wie ich das gerne hätte.
Da gibt es dann eben den manuellen Modus, mit dem ich in den Kehren immer auf "Zug" bleiben kann :-)

Dank an Bruno fürs Dabeisein! Und euch fürs Lesen!

 


 

   
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